DIE ERSTE STEIGT AUF!!!

Ein Bericht von Frank Steinhage.

Unglaublich aber wahr: Die erste Mannschaft hat sich die sensationelle Tabellenführung in der Verbandsliga am letzten Spieltag zurück erkämpft und steigt erstmalig in die NRW-Klasse auf. In der 9. Runde besiegte sie das Team aus Bergneustadt-Derschlag sicher mit 5-3. Damit war das ursprüngliche für diesen Tag ausgerufene Ziel – sichern des 2. Tabellenplatzes und Qualifikation für die Aufstiegsrelegation – erreicht. Dann erreichte uns aber die überraschende Nachricht: Der Konkurrent SV Menden patzt gegen SV Kierspe mit einer nicht erwarteten Niederlage und muss mit den Ruhrspringern noch einmal die Plätze tauschen.

Für die Ruhrspringer gewannen Uli Dassel an Brett 1, sowie Simon Brunner an Brett 5. Niklas Werthmann gewann an Brett 2 kampflos, da der Gegner nur zu siebt angetreten war. Sven Badke, Stefan Niekrens, Bernd Schartau und Benjamin Schwentker spielten remis. Lediglich Thomas Mohrmann gab in einem eigentlich remislichen Springerendspiel den ganzen Punkt ab.

Auf die komplette Saison betrachtet ist noch zu erwähnen, dass Bernd Schartau, Benjamin Schwentker und Sven Badke komplett ohne Niederlage blieben. Sven holte dabei am 3. Brett unfassbare 7 von 9 möglichen Punkten.

Ebenfalls in der Saison zu Einsatz kamen Dietmar Werthmann und Rolf Hunold. Sie alle dürfen sich nun „Verbandsligameister“ nennen.

Die Erste übernimmt Tabellenführung

Die erste Mannschaft hat sich die sensationelle Tabellenführung in der Verbandsliga zurück erkämpft. In einem erwartet engen Match besiegte sie den direkten Konkurrenten vom SV Menden mit 5-3.

Dabei gelang Sven Badke am 3. Brett bereits nach 8 (!) Zügen gegen Theodor Mertin durch einen Figurengewinn die frühe Führung. Theo Mertin, eigentlich ein
sehr starker und unbequemer Gegner, scheint dagegen etwas von der Rolle zu sein.

So ging es aber leider nicht weiter. Menden hatte nichts zu verschenken und das zeigten sie auch. Bei der ersten Zeitkontrolle stand es 2,5-2,5 Unentschieden. Uli Dassel und Simon Brunner an den Brettern 1 und 5 verloren ihre Partien, Benni Schwentker setzte an Brett 8 seine beeindruckende Ungeschlagenserie fort und holte einen ganzen Punkt. Niklas Werthmann hatte an Brett 2 zwischenzeitlich eine
Qualität weniger, glich das aber irgendwie aus und sicherte in einem Endspiel mitungleichfarbigen Läufern das wichtige Remis.

Damit blieben nur noch 3 Partien. Bei Thomas Mohrmann sah es übel aus. Zudem hatte er Zeitnot. Stefan Niekrens hatte gegen Störing ein remisverdächtiges Turmendspiel; lediglich Bernd Schartau stand mit zwei Mehrbauern auf Gewinn. Alles sprach für ein 4-4. Zunächst machte dann Bernd das, was er so tut, wenn er gut steht. Er drückte und „würgte“ seinen Gegner so lange bis dieser zunächst eine Figur für die beiden Mehrbauern opferte um wenig später entnervt aufzugeben.
Stefan Niekrens gewann während dessen einen Bauern in seinem Turmendspiel und Thomas Mohrmann hielt seine Partie in dem er gefühlt 150 Damenschachs gegen den schwarzen König gab, die sein Gegner nicht verhindern konnte. Stefan brachte seine Partie dann routiniert nach Hause und Thomas Mohrmann remisierte schließlich, so dass am Ende das 5-3 heraus kam.

Damit führen die Ruhrspringer mit 12-2 Punkten die Tabelle der Verbandsliga wieder vor Menden mit 11-3 wieder an. Beide machen nun den Aufstieg in die NRW-Klasse im Fernduell miteinander aus, wobei Menden das scheinbar leichtere Restprogramm hat, während mit den Schachfreunden Schwerte das nächste dicke Brett auf die Ruhrspringer wartet. Unabhängig von dem Ausgang der letzten beiden Runden ist der bisherige Saisonverlauf eine absolute und nie erwartete Traumsaison geworden. Unser alter, nie vergessener aber leider viel zu früh verstorbener Schachfreund Peter Voß wäre stolz auf uns gewesen.

Ein Bericht von Frank Steinhage

Erste Mannschaft siegt im letzten Spiel des Jahres gegen Schachfreunde Hellertal mit 5,5 zu 2,5 Punkten.

Der Kampf gegen Hellertal war für die 1. Mannschaft ein besonderer Kampf. In den bisherigen Aufeinandertreffen mit Hellertal erreichten wir bislang lediglich einmal ein Mannschaftsunentschieden, die übrigen Kämpfe gingen verloren. Von daher war es an der Zeit alles dran zu setzen, um endlich den „Bock umzustoßen“ und zwei volle Mannschaftspunkte einzufahren. Die Vorzeichen schienen günstig für uns zu stehen, da die Hellertaler in der bisherigen Saison nach 4 Spielen nur 1 Sieg aufweisen konnten und im Tabellenkeller standen, während wir nach einem überraschenden starken Saisonauftakt mit 7 zu 1 Punkten punktgleich mit Menden an der Spitze der Tabelle standen. Zudem fand der Schachkampf das erste Mal bei uns in Neheim statt, so dass dieses Mal die Hellertaler die weite Anreise verdauen mußten. Dennoch hatten wir größten Respekt vor dem Gegner, der uns bisher einfach nicht zu liegen schien. Glücklicherweise waren wir an diesem Tag gut besetzt und hatten nur den Ausfall von Simon Brunner an Brett 5 zu verkraften. Die Hellertaler mussten demgegenüber ohne ihr erstes Brett (Rahimi) auskommen.

Mit etwas Verspätung wurden die Uhren angedrückt. Viele Spieler hatten noch nicht mal die erste Tasse Kaffee geschafft, als auch schon die erste Partie zu unseren Gunsten endete. Der Gegner von Niklas Werthmann lief in einer Gambit-Partie in eine Eröffnungsfalle und gab nach kurzem Überlegen auf. An Brett 8 einigten sich Benjamin Schwentker und sein ca. 200 DWZ-Punkte stärkerer Gegner D. Jagodkin nach relativ friedlichem und positionellen Kampfverlauf auf ein leistungsgerechtes Unentschieden. An den übrigen Brettern schien der Kampf zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen. Der nächste Kampf der endete war der an Brett  4 zwischen Thomas Mohrmann und Yannick Kemper. Thomas gelang es den Gegner unter Druck zu setzen und Material zu gewinnen (2 Bauern). Da Thomas aber sehr viel Zeit für die Gewinnstellung verbraucht hatte und in Zeitnot geriet, ließ er sich auf ein Remis ein, was sich als sehr mannschaftsdienlich erwies.  An Brett 6 übersah Bernd Schartau gegen Rolf Hassler in einer spannenden Partie eine Taktik und verlor Material. Wie gewohnt zeigte Bernd jedoch erneut seine kämpferischen Qualitäten und „fightete“ trotz der Verluststellung vermeintlich unbeeindruckt weiter. Bernd`s Kampfgeist wurde belohnt, als dem Gegner im Endspiel ein ungenauer Zug unterlief und Bernd danach das Remis sichern konnte, so dass es nun 2,5 zu 1, 5 für uns stand. Das nächste Remis kam an Brett 5 zwischen Dietmar Werthmann und Manfred Herfel zustande. Dietmar bekam nach einer zu frühen Zentrumsöffnung seitens des Gegners leichten Druck auf das Zentrum und dessen unrochierten König, verpasste jedoch den einzig vorteilsbringenden Zug und nahm nach dem 41. Zug in einem komplett ausgeglichenen Turmendspiel das 2. Remisangebot seines Gegners an.Die Entscheidung des Kampfes fiel dann an den Brettern 1 und 3. Ulli Dassel hatte mit Christian Reiffenrath den erwartet starken Gegner und die Stellung schien lange Zeit unklar. Ulli gelang durch eine Taktik jedoch ein Figurengewinn, der am Ende trotz weiterer heftiger Gegenwehr seines Gegners für den vollen Punkt ausreichte. Damit stand es 4:2, das Mannschaftsremis war damit sicher. Als nächstes beendete Sven Badke an Brett 3 gegen seinen erfahrenen Gegner Wolfgang Petri die Partie. Sven bekam es mit den schwarzen Steinen mit dem „Königsgambit“ zu tun. Die Stellung wirkte komplex und schwierig zu beurteilen. Um in Vorteil zu gelangen opferte der Gegner von Sven die Qualität, erreichte aufgrund des genauen Gegenspiels von Sven dieses Ziel jedoch nicht, sondern geriet in Nachteil, welchen Sven souverän verwertete. Damit 5:2 und der  Mannschaftssieg stand fest. An Brett 5 einigten sich Stefan Niekrens und Matthias Mellmann schließlich auf Remis. In einem vermeintlich vorteilhaften Endspiel mit einem Läufer und 2 Bauern gegen einen Springer mit 2 Bauern stellte der Gegner von Stefan angesichts dessen solider Verteidigung letztlich weitere Gewinnversuche ein. Mit dem Sieg gegen Hellertal dürfen wir nun punktgleich mit Menden, die mehr Brettpunkte aufweisen, auf dem zweiten Platz der Verbandsliga überwintern. Ein toller und von niemandem erwarteter Erfolg. Im Januar geht es auf der Punktejagd mit einem Auswärtsspiel in Kierspe weiter.

Mannschaft gelingt Sieg gegen Siegen (kein Wortspiel!)

Ein Bericht von Frank Steinhage.
Die 1. hat ein überlegenes 6-2 in der Verbandsliga erspielt und damit sogar die Tabellenführung in der Liga übernommen. Dabei war der Kampf deutlich zäher als das Ergebnis vermuten lässt. Bei der 1. Zeitkontrolle war lediglich die Partie von Bernd Schartau beendet. Bernd hat seinen Gegner regelrecht auseinander genommen. Einer überlegenen Eröffnung folgten bald Materialgewinne, die am Ende einen Springer und mehrere Landwirte betrugen. Als nächstes folgte ein solides Remis von Uli Dassel an Brett 1. An Brett 4 nahm Simon Brunner in beiderseitiger Zeitnot und wilder Stellung auf dem Brett ein Remisangebot seines Gegners an. Auch an den hinteren Brettern ging es lebhaft zu. Dietmar Werthmann spielte mit einer Mehrqualität gegen das Läuferpaar, an Brett 8 kam Rolf Hunold mit deutlichen Vorteilen aus der Eröffnung. Er drehte seinem Gegner einen unschönen Doppelbauern an und gewann einen Mehrbauer auf der a-Linie. Danach muss ihm eine Ungenauigkeit unterlaufen sein, denn sein Gegner bekam Gegenspiel im Turmendspiel. Dem weißen Freibauer auf der a-Linie stand nun ein schwarzer Freibauer auf dem Königsflügel entgegen. Es drohte im schlimmsten Fall ein Verlust dieser Partie.
Zeitgleich musste Dietmar seine Mehrqualität wieder hergeben und geriet in Zeitnot. Auch diese Partie drohte zu kippen. Dann jedoch unterlief seinem Gegner (ohne Zeitnot) ein gravierender Fehler, der eine Figur kostete. Danach brachte Dietmar den Punkt für uns nach Hause. Auch die Partie von Rolf geriet zum Ende nicht mehr in Gefahr und endete in einem Remis. Auch die Partie von Thomas Mohrmann endete ähnlich solide in einem Remis, wie die von Uli Dassel. Er hatte am Ende zwar sogar einen Mehrbauern verzichtete aber auf langwierige Gewinn versuche. Damit stand es 4-2 für die Ruhrspringer. Sven Badke und Stefan Niekrens hatten zu diesem Zeitpunkt beide Materialvorteil in ihren Partien. Sven spielte mit Turm und zwei Läufern gegen zwei Türme in einer geschlossenen und komplizierten Stellung, Stefan hatte sich zwei Mehrbauern erarbeitet stand zwischen zeitlich jedoch etwas defensiv und gedrückt. Beiden Spielern gelang es jedoch souverän die Schwierigkeiten in ihren Stellungen zu überwinden und in volle Punkte umzuwandeln. Mit dem Endstand von 6-2 gelang uns damit der 2. Sieg im 2. Spiel. Da wir das einzige Team in der Liga sind, das mit 2 Siegen gestartet ist, katapultiert uns das auf den 1. Tabellenplatz. Natürlich ist das nur eine Momentaufnahme. Ziel ist weiterhin der Klassenerhalt. Diesem Ziel sind wir nun aber ein gutes Stück näher gekommen.

Die Erste und Weidenau/Geisweid trennen sich mit Unentschieden

Sonntag, 9. März 2025, Arnsberg-Neheim. In der zweiten Runde der sogenannten Verbandsliga-Meisterrunde des Schachverbands Südwestfalen begrüßte die erste Mannschaft zuhause die Schachfreunde aus Weidenau/Geisweid. Parallel spielte die zweite Mannschaft gegen den SV Dahl, wozu es später in der Woche noch einen kleinen Bericht geben wird. (Der Bericht wurde nun hier veröffentlicht.)

Nach der Begrüßung, die Dietmar Werthmann übernahm, ging es auch schon los. Heinz half am letzten Brett aus und konnte ein souveränes und schnelles Remis sichern, womit beide Spieler sehr glücklich schienen. Khoren remisierte ebenfalls seine Partie; hier schien nach der Eröffnung nicht viel los gewesen zu sein. Bei Benjamin sah es hingegen anders aus: Er kannte die Variante gut, verzettelte sich aber und bot ein gekonntes Friedensangebot an. Sein Gegner nahm dieses an. Später stellte sich heraus, dass der Computer die Stellung deutlich besser für Weiß (den Gegner) bewertete. Leider punkteten die Weidenauer als erstes. Stefan N. der das erste Brett von Niklas übernahm, musste sich mit einer Figur weniger geschlagen geben. Zum Glück konnte Marten fast direkt hinterher ausgleichen, und der Kampf stand wieder in der Balance. Daraufhin führte Thomas M. seine gute Saison fort und punktete erneut. Sven bekam nicht mehr als den Standardvorteil mit Weiß, der aber schnell verflachte und somit ebenfalls zum geteilten Punkt führte. Nur noch Uli D. spielte. Seine Stellung schien zwischenzeitlich gut, doch dann kippte sie, als er einen wichtigen Zug übersah. Sein Gegner machte es sich etwas schwerer als erwartet, fand aber dann doch den Weg zum Sieg. So endete der Mannschaftskampf mit einem Unentschieden.

Als Fazit lässt sich sagen, dass wir nicht unzufrieden mit dem Ergebnis sind. Es sah länger nach einem 4:4 aus, die Frage war nur, wie es zu diesem Ergebnis kommen würde.

Zweite nach Rückstand remis, Erste verliert knapp

Am vergangenen Sonntag, den 09. Februar 2025, wurde die fünfte Runde der Verbandsklasse Nord 2024/25 und die erste Runde der Verbandsliga Meisterrunde gespielt. Die Zweite spielte auswärts bei den Königsspringern in Hagen/Wetter und die Erste begrüßte die Schachfreunde des Schachvereins Kierspe. Wir wollen zuerst einen Blick auf das etwas freudigere Ergebnis werfen.

Mit den KS Hagen/Wetter 1 hat man natürlich keine leichte Aufgabe vor sich. Die Mannschaft spielte noch in der vergangenen Saison in der Verbandsliga. Nachdem der Mannschaftskampf etwas holprig startete und man sehr früh eine Niederlage hinnehmen musste, ging es auch nicht ganz rosig weiter. Zwischenzeitlich stand man 3:0 hinten. Doch wie auch schon gegen Herdringen hat die Zweite gezeigt, dass ein Rückstand ihnen nichts ausmacht. Mit Siegen von Simon, Simon und Thomas L. kämpfte man sich am Ende in ein 4:4 zurück und man teilte sich die Mannschaftspunkte.

Nachdem Marten sehr kurzfristig durch einen Notfall (ca. 3 Stunden vor Kampf beginn) ausfiel, sprang genauso kurzfristig Frank für ihn ein. Somit konnte die Erste mit acht Brettern antreten und es musste kein Brett freigelassen werden. Leider sollte der großartige Teamgeist nicht belohnt werden. Auch wenn Thomas M. seine Topform fortsetzen konnte, war er der einzige, der für die Erste einen vollen Punkt ergatterte. Fünfmal wurden sich die Hände gereicht und die anderen Partien wurden zugunsten von Kierspe entschieden.

Zweite siegt knapp, Erste hält die Liga und Dritte gewinnt in Brilon

Wir wollen einmal einen kurzen Blick auf den Verlauf der Mannschaftskämpfe vom vergangenen Sonntag, den 19.01.2025 werfen.

Im beliebten Derby SV Ruhrspringer gegen SV Herdringen konnte sich unsere zweite Mannschaft gegen die Erste von Herdringen sehr knapp durchsetzen. Nach einer frühen Niederlage für uns startete der Kampf mit düsteren Omen. Die Mannschaft ließ sich aber nicht demotivieren und kämpfte sich Brett für Brett zurück. Im fast DWZ gleichen Duell am zweiten Brett holte Simon B. den Sieg auch Constanze und Thomas punkteten voll. Simon V, Walter und Uli S. steuerten jeweils einen halben Punkt zum Mannschaftssieg bei.

Nach der schock Nachricht der vergangenen Tage (dazu in der nahen Zukunft auf unserer Website mehr) kam es in der ersten zu schweren personellen Problemen. Wir als Verein haben Zusammenhalt gezeigt und die Zweite schickte zur Unterstützung zwei ihrer Top Bretter in die erste Mannschaft und das, obwohl sie selber spielten. Nach einem hart erarbeiteten Mannschaftskampf der Heim und Gastmannschaft trennte man sich am Ende mit 4-4. Das Ergebnis führt zu einem Ligaerhalt. Nun kann man um einen potenziellen Aufstieg in Vergleichskämpfe gegen den Süden spielen. Die Erste nimmt die Niederlage gegen Meschede und den Sieg gegen Halver-Schalksmühle in die Vergleichsrunde mit.

Auch die dritte spielte am Sonntag. Der Mannschaftskampf wurde hier um einen Tag von Samstag auf Sonntag verschoben. Da die erste die zweite unterstützte, half Mannschaftsführer Uli Schumacher in der zweiten aus, weswegen die dritte hinten auf die Vierte und die Jugend setzte. Am letzten Brett kam es zu einem Freilos zugunsten unserer Mannschaft. Mit einem 4-2 und nur einer Brettniederlage gewann die Dritte ihren Mannschaftskampf gegen den durchaus gefährlichen Verbandsklassen Absteiger Brilon.

Unsere Heimkämpfe wurden wie so oft von Sandor unterstützt. Insgesamt war es ein erfolgreiches Wochenende.

Wenig Erfolg am Wochenende

Sonntag, 1. Dezember 2024. Nach der ärgerlichen Niederlage der Dritten am Samstag (Bericht von Uli S. hier lesen), konnte die erste wie auch die zweite Mannschaft leider keinen Mannschaftserfolg erzielen.

Die Erste unterlag in Meschede den Absteiger aus der NRW-Klasse und aktuelle Spitzenreiter der Verbandsliga Nord (SV Meschede 1) mit 1,5-6,5. Es gab keinen Sieg auf unserer Seite. Nur Uli D, Sven und Thomas M. konnten ihre Partien remisieren. Um es positive zu sehen, kann man anmerken, dass sowohl Thomas und Sven ungeschlagen in dieser Saison sind. Auch die starken Gegner aus Meschede änderten daran nichts. Trotz der Niederlage verbleiben wir vorerst auf Platz 2. Die Mannschaften in der Verbandsliga Nord sind sehr nahe beieinander. Die fünfte Runde wird ausschlaggebend sein. (Link zur Tabelle auf svswf.de)

Wie bereits vorher erwähnt gab es auch in Neuenrade keinen Sieg für die Ruhrspringer. Unsere Zweite musste sich den Gastgebern mit 2-6 geschlagen geben. Stefan B. vermochte es einen vollen Punkt zu holen, während Dietmar W. und Martin den Punkt mit ihren Gegnern teilten. Dietmar W. und Martin sind bisher auch beide ungeschlagen in dieser Saison. Leider ist es schwer abzuschätzen, wo sich die Zweite aktuell in der Verbandsklasse befindet, da der SV Herdringen nach 3 Runden nur einen Mannschaftskampf absolviert hat. (Link zur Tabelle auf svswf.de)

Wir lassen das Wochenende hinter uns und schauen nach vorne. Als nächstes wieder ein Doppel-Heimspiel. Die Erste gegen SV Menden 1 und die Zweite im Derby gegen SV Herdringen 1. Der angesetzte Termin ist der 19. Januar 2024.

Krankheitswelle auch im Schach

Sonntag, 17. November 2024, Arnsberg-Neheim. An dem Sonntag stand wieder ein Doppelheimspiel an. Unsere erste Mannschaft begrüßte den SV Sundern und die Zweite hatte den SV Hemer 2 zu Gast. Bei uns fehlten einige Spieler, so dass die Dritte die Zweite unterstütze und die Zweite sogar die Erste. Nicht nur unsere Mannschaften waren ausgedünnt, auch unsere Gäste hatten personelle Probleme. In den vier Ligen des Verbands schafften es anscheinend nur vier von achtundzwanzig Mannschaften ihre acht regulär gesetzten Bretter antreten zu lassen.

Sundern sah sich gezwungen ihre zwei Topbretter kampflos abzugeben. Unsere Mannschaft konnte durch Siege von Uli D, Erich und Sven den Sieg sichern. Khoren, Thomas und Walter remisierten ihre Partien für einen Endstand von 6.5-1.5. Dank anfänglichen Vorsprung und ohne Niederlage gewann unsere Erste mit eindeutigem Ergebnis.

Dietmar W. und Martin remisierten gegen die Spitzenbretter Bretter von Hemer 2. Simon Voß konnte seinen nominell stärkeren Gegner sogar schlagen. Leider sah es an den Brettern danach nicht mehr so gut aus. Brett 4-7 verloren ihre Partien obwohl wir dort auf dem Papier eher die Favoriten waren. Uli Schumacher punktete am letzten Brett voll, damit das Endergebnis 3-5. Ein guter Sieg für die Gastmannschaft.

In der nächsten Runde geht es für die Erste nach Meschede und die Zweite darf nach Neuenrade.

Erste siegt in der zweiten Runde in Schalksmühle

Sonntag, 22. September 2024 Schalksmühle. Bevor wir zum eigentlichen Bericht kommen, möchten wir den Schachfreunden vom SVG Plettenberg danken. Bei uns sind innerhalb einer Woche durch Krankheit, Verletzung und anderen höheren Mächten allein in der 1. und 2. Mannschaft über fünf Spieler ausgefallen. Die Mannschaft des SVG Plettenberg hatte eine von uns sehr kurzfristigen gewünschte Verlegung zugestimmt. Ohne dieses Entgegenkommen hätte das Wochenende in einer personellen Katastrophe mit vielen freien Brettern enden können.
Zurück zum Bericht.
Wir spielten wieder auswärts. Diesmal gegen den Märkischer Springer Halver-Schalksmühle, einen der Absteiger aus der NRW-Klasse. Somit kein leichter Gegner, nicht, dass es die in der Verbandsliga oder vielleicht sogar allgemein im Schach jemals geben würde. Dieses Wochenende gab es bei der Anreise keine besonderen Vorkommnisse, was immer ein gutes Zeichen ist.

Nach der Begrüßung ging es auch Punkt zwei los. Nach ca. 30 Minuten gab es das erste Ergebnis am 2. Brett. Das in der Tasche vergessene Diensthandy des Gegners wurde nicht ausgestellt, es meldete sich und beendete die Partie. Am letzten Brett sprang Dietmar Werthmann als Ersatz ein. Er erkämpfte sich gegen ein Gambit eine gute Stellung. Dann gewann er den zweiten Bauern und ganz am Ende sogar den Turm. Nun endeten einige Partien fast zeitgleich. Khoren remisierte. Er stand lange Zeit sehr druckvoll, doch sein Gegenüber verteidigte sich gut und generierte Gegenspiel. In der Analyse stellte sich heraus, dass der halbe Punkt für Khoren sogar ein sehr glückliches Resultat war. Sven spielte eine geschlossene Stellung, in der sein weißfeldriger Läufer durchaus leiden musste. Spätestens als sich die Damen tauschten, konnte aber nichts mehr passieren, also Remis. Stefan Niekrens nutzte die Karenzzeit fast voll aus. Seine fehlende Zeit hielt ihn aber nicht davon ab, ein Figurenopfer auf das Brett zu zaubern. Es resultierte in einem Mehrbauern und dominierenden Figuren. Überraschend entschied er sich es sicher zu spielen und in ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit Mehrbauern abzutauschen. Dieses Endspiel knetete er dann bis zum vollen Punkt. Bei Benjamin gab es ebenfalls ein Endspiel. Für einen kleinen Moment gab es etwas Unsicherheit, danach spielte und siegte er recht souverän. Zwischenstand 5-1 der Mannschaftssieg also garantiert. Uli übersah eine kleine Taktik und verlor den sehr wichtigen G-Bauern. Er kämpfte tapfer weiter, leider vergebens. Thomas Mohrmann spielte mit Abstand am längsten. In der Partie vermochte er es die Oberhand bis zur Mehrfigur zu erlangen. Sein Gegner wollte es sich zeigen lassen und versuchte jede Verteidigung bis zum bitteren Ende. Thomas wiederum lies sich nicht beirren und gewann.

Auch in der zweiten Runde ein durchaus unerwartetes Endergebnis. Diesmal aber deutlich zufriedenstellender als noch in der ersten Runde. Hoffentlich lässt sich das Momentum beibehalten.