In der 5. Runde der Verbandsbezirksliga war die erste Mannschaft aus Bigge bei den Ruhrspringern zu Gast. Sie traten nur mit fünf Spielern an, sodass der Mannschaftskampf schon mit einem Punkt Vorsprung begann. Heinz Hätty machte es danach sehr schnell und konnte gegen seinen Gegner früh Dame und Turm gewinnen, letztendlich auch die Partie. Nicht ganz so krass, am Ende aber auch schnell verlor Taifun seinen Kampf gegen Burkhard Krieger, nachdem er zwar gut aus der Eröffnung gekommen war, dann aber nicht konsequent weiterspielte und so auf die Verliererstraße geriet. Nur noch 2:1 für die Ruhrspringer. Uli Schumacher kam gegen Florian Middel gut aus der Eröffnung, verspielte dann aber seinen Vorteil durch einige ungenaue Züge und war dann dankbar, dass sein Gegner in eigentlich besserer Stellung Remis anbot. Frank Steinhage hatte gegen Josef Kitzhöfer eine ausgeglichene Stellung, bei der noch beide Seiten Gewinnchancen sahen, bei genauestem Spiel aber wohl nichts mehr passieren konnte. Die Einigung auf Remis war deswegen konsequent. Spielstand also 3:2 für die Ruhrspringer. Um den Mannschaftssieg abzusichern, willigte Dennis Trutschel dann in deutlicher Gewinnstellung ebenfalls ins Remis ein. Endstand 3,5 zu 2,5 für die Ruhrspringer.
Brett
SV Ruhrspringer 3
Ergebnis
SF Bigge 1
1
Kurbanov, Taifun
0 – 1
Krieger, Burkhard
2
Schumacher, Ulrich
½ – ½
Middel, Florian
3
Steinhage, Frank
½ – ½
Kitzhöfer, Josef
4
Trutschel, Dennis
½ – ½
Schiebener, Hans Jürgen
5
Hätty, Heinz
1 – 0
Pieper, Peter
6
Kegel, Gerhard
+ – –
Kante, Kevin
Endstand: 3,5 : 2,5
https://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.png00Ulrich Schumacherhttps://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.pngUlrich Schumacher2026-01-18 22:39:312026-01-18 22:39:31Knapper Mannschaftssieg der Dritten gegen Bigge
Im Vorfeld war ein Mannschaftsremis als gutes Ergebnis eingeschätzt worden. Als Schmallenberg dann aber mit 5 Ersatzspielern antrat, war unsere Dritte klarer DWZ-Favorit mit im Schnitt fast 200 Punkte mehr. Aber wieder einmal bewahrheitete sich, dass Zahlen Schall und Rauch sind… Uli Schumacher an Brett 2 verschenkte gegen Andreas Rörig sofort in der Eröffnung 2 Bauern, als er im Londonsystem zu früh mit c5 das Zentrum attackieren wollte. Auch Heinz Hätty am Brett 4 gegen Tom Henneke musste nach der Eröffnung einem Bauern hinterherlaufen… Es sah nicht gut aus für die Dritte. Dann remisierte Taifun Kurbanov am ersten Brett nach Damentausch und in ausgeglichener Stellung früh gegen Levin Trigona und auch Sandor Matzke am sechsten Brett hatte gegen Maximilian Henneke schnell keine Gewinnchancen mehr und nahm das Remisangebot seines Gegners an. Dennis Trutschel ging gesundheitlich angeschlagen ans dritte Brett, hatte gegen Cedric Rörig eine vermeintlich bessere Stellung und musste dann aber einen Turm für 2 Bauern geben. Konnte das reichen? Allein Bernhard Polotzek am Brett 5 gegen Jürgen Wagner hatte eine aussichtsreiche Stellung erreicht, seine Zeit wurde aber zunehmend knapper, für die letzten 10 Züge waren noch wenig mehr als 3 Minuten auf der Uhr. Uli kämpfte verzweifelt (und vergeblich) um Gegenspiel, musste zwei Leichtfiguren abtauschen, kam dann aber noch in einen aussichtsreichen Angriff, die Dame seines Gegners war auf h1 eingeklemmt und die schwarzen Bauern am Königsflügel drückten auf die Königsstellung. Sein Gegner konnte sich dann aber befreien und sogar noch eine Figur gegen einen Bauern gewinnen. Aus heiterem Himmel erhielt Uli Schumacher dann aber nach dem 34. Zug von Weiß ein Remisangebot, das er natürlich sofort annahm. Bernhard spulte seinen Angriff gekonnt herunter und als dann die Zeitkontrolle geschafft war, gab sein Gegner auf. Eine beeindruckende Serie von Bernhard, der jetzt mit vier Siegen in den vier Partien dieser Saison der Topscorer der dritten Mannschaft ist! Dennis geriet immer mehr unter Druck und gab schließlich auf, nachdem sein Gegner sicher einen Bauern durchbringen konnte und er kein Gegenspiel mehr hatte. Nach dem am Ende sogar glücklichen Mannschaftsremis gab es anschließend noch einen kleinen Bummel über den Schmallenberger Weihnachtsmarkt.
Nachdem es in der zweiten Runde gegen Marsberg 2 nur zu einem Mannschaftsunentschieden reichte, kam es in der dritten Runde der Bezirksliga zum Aufeinandertreffen mit Marsberg 3. Ohne Frank Steinhage und Manfred Schumann aber mit Ersatzmann Josef Epping traten wir auswärts in Marsberg an und waren bzgl. DWZ-Schnitt an drei Brettern favorisiert, an den anderen waren die Marsberger die numerisch besseren. Sollte es wieder zu einem Remis kommen?
Brett
SC Marsberg 3
DWZ
Ergebnis
SV Ruhrspringer 3
DWZ
1
Fobbe, Ottmar
1531
0 – 1
Kurbanov, Taifun
1519
2
Frohmiller, David
1555
0 – 1
Schumacher, Ulrich
1654
3
Stellhorn, Tim
1536
0 – 1
Trutschel, Dennis
1393
4
Künemund, Fabian
1400
1 – 0
Hätty, Heinz
1540
5
Strube, Julian
1294
0 – 1
Polotzek, Bernhard
1543
6
Renk, Cornelius
1640
1 – 0
Epping, Josef
1280
SC Marsberg 3 (1493) 2-4 SV Ruhrspringer 3 (1488)
Nach der Eröffnungsphase sah es nicht gut aus. Heinz verlor die Qualität und einen Bauern, stand somit eher auf Verlust. Josef musste ebenfalls mit einem Bauern weniger ins Mittelspiel. Bei Bernhard, Taifun und Dennis war es eher ausgeglichen, Uli kam wie so oft in der Eröffnung gehörig unter Druck und es drohte ebenfalls mindestens ein Bauernverlust. Sein Gegner lies diesen Bauerngewinn allerdings zu Recht aus, weil es zu starkem Gegenspiel von Schwarz geführt hätte. Uli Konnte deswegen ausgleichen und es entwickelte sich ein taktischer Schlagabtausch. Bernhard bot Damentausch mit anschließender Remisabwicklung an, was sein Gegner aber ablehnte und lieber einen Bauern schlug. Taifun stand auf einmal mit einem Turm mehr auf Gewinn und O. Fobbe gab auf. 1:0 für die Ruhrspringer! Auch Dennis drückte zunehmend, gewann eine Leichtfigur und dann die Partie! 2:0! Uli Schumacher wollte einen Springer seines Gegners schlechter stellen, aber mit einer vermeintlich schönen Kombination vereitelte sein Gegner dies und gewann dabei einen Bauern.
Hier spielte Weiß 21. Sc6:, eine vermeintlich schöne Kombination, die allerdings die schon schlechtere Stellung von Weiß noch mehr verschlechtert. Er übersah dabei ein mögliches Schachgebot der Dame, wodurch auf der Turmtausch vermieden werden konnte…
Nach 24.- Tcd8 war der Springer nicht mehr zu retten… …und urplötzlich der Druck auf den anderen Springer so groß wurde, dass er nach wenigen weiteren Zügen und mit nur noch 4 Sekunden auf der Uhr aufgab. 3:0 Heinz und Josef kämpften derweil weiter gegen das materielle Übergewicht ihrer Gegner. Das Bauernschlagen führte zwar bei Bernhard auch zum Bauernverlust, allerdings geriet dabei die Dame seines Gegners ins Abseits, konnte nicht mehr in die Verteidigung eingreifen und Bernhard gewann die Oberhand und kurze Zeit später die Partie! 4:0! Heinz musste sich dann dem materiellen Übergewicht beugen und gab auf. Josef kämpfte verbissen, zuletzt mit 2 gegen 3 Bauern, hatte gegen die Routine des numerisch stärksten Spielers der Marsberger aber dann keine Chance und gab ebenfalls auf. Ein erfolgreicher Ausflug nach Marsberg endete also 4:2 für uns und damit hatten wir nach zwei Remisen den ersten Mannschaftssieg der Saison erreicht!
https://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.png00Ulrich Schumacherhttps://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.pngUlrich Schumacher2025-11-17 17:48:272025-11-17 17:48:27Zweiter Anlauf der Dritten gegen Marsberg
Ein Bericht von Frank Steinhage. Die 3. Mannschaft hat in der 2. Runde der Bezirksliga ein 3:3 erreicht. Dabei sah es lange Zeit nach einer derben Klatsche aus, aber im Einzelnen: Den Anfang machte der kurzfristig eingesprungene Michael Scheffer, der sich am 5. Brett mit seinem Gegner auf Remis einigte. Danach passierte lange Zeit nichts Positives mehr. An Brett 1 geriet Taifun Kurbanov in ein verlorenes Bauernendspiel. Im Wettlauf „Wer bekommt zuerst die Dame?“ fehlten ihm 2 Tempi, was gegen Wolfgang Kies den ganzen Punkt kostete. Neuer Zwischenstand: 0,5-1,5. Heinz Hätty spielte an Brett 3 gegen den nominell stärksten Spieler unseres Gegners und musste ebenfalls früh die Waffen strecken. 0,5-2,5. Frank Steinhage musste vor diesem Hintergrund ein Remisangebot seines Gegners und früheren Ruhrspringers Marcel Keitsch ablehnen. Zudem er mit plus 230 DWZ-Punkten klarer Favorit an seinem Brett. Es gelang ihm aber trotz vielfältiger Versuche nicht gegen die Rubinsteinvariante der Französischen Verteidigung zu gewinnen und musste sich schließlich zerknirscht mit einem Remis zufrieden geben. Neuer Spielstand 1-3. Nun hing es an Gerd Kegel und Bernhard Polotzek an den Brettern 4 und 6. Es mussten 2 Siege her.Gerd feierte ein „Comeback nach Jahrzehnten“, wie er selber sagte und es war absolut gelungen. Es gelang ihm eine Mehrfigur zu ergattern und diesen Vorteil souverän nach Hause zu bringen. Nur noch 2-3. Bei Bernhard Polotzek sah es nicht so einfach aus. Ein frühes Remis-Angebot hat er abgelehnt und es entstand eine unklare Stellung. Es folgte ein taktisches Gemetzel aus dem Bernhard ebenfalls mit einer Mehrfigur heraus kam. So sicherte er der Mannschaft doch noch ein spätes 3-3 Unentschieden und damit den Mittelfeldplatz in der Tabelle Bezirksliga. Nächster Gegner ist am 15. November ebenfalls ein Team aus Marsberg, dann aber die 3. Mannschaft. Diese Mannschaft ist nominell aber keineswegs schlechter aufgestellt als die Zweitvertretung. Man sollte sie also unbedingt ernst nehmen
https://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.png00Spielerberichtehttps://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.pngSpielerberichte2025-10-26 20:32:002025-10-27 19:58:52Dritte rettet nach Aufholjagd Unentschieden gegen Marsberg 2
Unser Spiel in der Verbands-Beziksliga Ruhrspringer 3 gegen Marsberg 2 endete 3 zu 3.
Zuerst einigte sich Michael Scheffer mit seinem Gegner Ochs auf ein Remis. Taifun Kurbanov hatte auch ein Remis-Angebot, lehnte aber ab. Kurze Zeit später hatte er gegen Kies verloren. Dann verlor auch Heinz gegen Kirchhoff, obwohl er zwischenzeitlich einbe druckvollere Stellung hatte. Als auch Frank Steinhage gegen Keitsch nur ein Remis erreichte, sah es sehr schlecht für uns aus. Ich hatte bei ausgeglichener Stellung ein Remisangebot abgelehnt, verlor aber im Endspiel einen Bauern. Nach einem Fehler meines Gegners (Plemper) konnte ich die Partie aber unerwartet noch gewinnen. Gerd Kegel spielte seriös und konnte seine Partie sicher gewinnen. Somit endete auch unser zweites Saisonspiel mit 3 zu 3.
In der ersten Runde der Bezirksliga musste unsere dritte Mannschaft gegen den Absteiger aus der Verbandsklasse, SV Herdringen 1, antreten. Diese traten nicht in der Bestbesetzung an, waren aber trotzdem favorisiert. Das es letztendlich zu einem Unentschieden reichte war glücklich aber auch nicht unverdient. Aber der Reihe nach: Uli Schumacher stellte schon nach 12 Zügen eine Figur ein. Und hätte dann noch einen Turm verloren, wenn sein Gegner, Maxi Kusche es gesehen hätte…So blieb es bei der Minusfigur und Uli Schumacher versuchte, mit Bauernfang die verlorene Figur zu kompensieren, was aber nur bedingt gelang. Derweil erfreute sich Taifun Kurbanov bei seiner Premiere für die Ruhrspringer an Brett eins einer guten Stellung gegen Daniel Krusel, da er mit Figur gegen 3 Bauern sogar auf Sieg spielen konnte. Bei seinem Comeback im Ligaspielbetrieb überzeugte Frank Steinhage am Brett 3 gegen Rainer Jamrosik und kam schnell zu materiellem Vorteil. Dennis Trutschel am Brett 4 geriet gegen Matthias Otto schnell unter Druck, hielt diesem aber stand konnte sich dann befreien und ebenfalls materiellen Vorteil erlangen. Bernhard Polotzek hatte an Brett 6 gegen Detlev Heidrich schon früh die Initiative übernommen und konnte diese in einen Sieg ummünzen. Heinz Häty hatte gegen Jürgen Terhorst am Brett 5 eine offene Stellung erreicht, ein Remis schien hier wahrscheinlich. Maxi Kusche verstand es unter Zeitdruck (er hatte einen Anschlusstermin und musste früher weg) nicht, die Mehrfigur für einen Mattangriff zu nutzen. Er musste einen Bauern geben und es drohte der Verlust eines weiteren, wodurch Uli Schumacher ggf. einen Freibauern erreicht hätte. Weil er wegmusste, stimmte er dann im 36. Zug dem Remisangebot von Uli Schumacher zu, zugegeben – eine sehr glückliche Punkteteilung für Uli Schumacher. Taifun stellte, in besserer Stellung, eine Figur ein und musste nach zuvor deutlich besserer Stellung aufgeben, 1,5 zu 1,5… Frank baute seinen Vorteil immer weiter aus, drückte im Zentrum und am Flügel mit Bauern, gewann die Qualität und nach weiteren Zügen gab Rainer auf. Dann verlor Heinz seine Partie und es hing an Dennis, der mit Läufer und Springer gegen Turm und Freibauern kämpfen musste. Als er den Freibauern schlagen konnte und einige Züge später seine Figuren beim König versammeln konnte, willigte Matthias Otto ins Remis ein und das Mannschaftsunentschieden war geschafft. Ein gelungener Start in die Saison für die dritte Mannschaft!
https://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.png00Ulrich Schumacherhttps://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.pngUlrich Schumacher2025-09-28 10:48:322025-09-28 10:48:32Überraschendes, glückliches und trotzdem nicht unverdientes Mannschaftsremis zum Saisonauftakt bei der Dritten
Am letzten Spieltag der Bezirksliga musste unsere Dritte in Marsberg gegen den Tabellenzweiten antreten. Janik Benker musste krankheitsbedingt kurzfristig vertreten werden, Andreas Korte gab für ihn sein Saisondebut in der Bezirksliga. Beide Mannschaften wollten den Sieg, den Ruhrspringern winkte der zweite Tabellenplatz, Marsberg 3 hätte bei einer Niederlage von Meschede noch den ersten Platz erreichen können.
Mit etwas Verspätung ging es los und die Ruhrspringer, die von der DWZ-Wertung leicht favorisiert waren, hatten früh Vorteil an zwei Brettern. Manfred Schumann kam an Brett 5 gut aus der Eröffnung, setzte seinen Gegner zunehmend unter Druck. Bei einem Angriff auf dessen Läufer deckte der diesen mit dem (falschen) Turm und Manfred konnte eine Figur gewinnen. Auch Heinz Hätty am Brett 3 konnte seinen Gegner aus der Eröffnung heraus unter Druck setzen, der letztlich in der Aufgabe endete. Eins zu null für uns. Am Brett 6 hatte Andreas Korte einen starken Gegner erwischt aber es schien als könnte er eine Qualität gewinnen. Aber sein Gegner hatte noch eine Konterchance, drohte Schach auf h7 und Andreas musste die Dame geben um nicht matt gesetzt zu werden. Wenige Züge später blieb ihm nur die Aufgabe. Manfred mühte sich erfolgreich, die Mehrfigur zu verwerten, aber sein Gegner wollte sich noch nicht geschlagen geben. Derweil hatte Bernhard Polotzek am 4. Brett im frühen Mittelspiel eine Springergabel übersehen und musste einen Bauern und die Qualität geben. Der Mannschaftskampf drohte zu kippen, auch weil Uli Schumacher am zweiten Brett in der französischen Abtauschvariante unter Druck kam und dann sogar zu verlieren drohte
In dieser Stellung hatte Uli Glück…Marcel Keitsch verpasste den Gewinnweg mit Te2 oder f4 und spielte stattdessen Sd7
. Manfred konnte dann seine Partie gewinnen. Ulis Gegner griff dann im Angriff fehl und musste seine aktiven Figuren abtauschen, sodass die Stellung wieder ausgeglichen war. Bernhard kämpfte gegen die Niederlage und wehrte erste Mattangriffe ab, Dietmar Müller am ersten Brett musste zwar einen Bauern geben, konnte die Stellung aber ausgeglichen halten. Das Mannschaftsremis schien noch möglich, weil Uli Schumacher das Endspiel mit jeweils nur noch 6 Bauern sauber zu Ende spielte und das Remis erreichte.
Wenige Züge später war die Stellung dann ausgeglichen… (Keitsch – Schumacher)
Als im Analyseraum alle schon mit dem Remis rechneten, kam die überraschende Nachricht von einem Beobachter, dass die beiden letzten Partien Remis endeten. Tatsächlich hatten die Gegner von Dietmar und Bernhard beide Remis angeboten, am ersten Brett sicher berechtigt am vierten aber völlig überraschend. Natürlich nahmen Bernhard und auch Dietmar das Angebot an. Der Mannschaftskampf und damit der zweite Tabellenplatz hinter Meschede war gewonnen.
Mit 2 Mannschaftsunentschieden gegen den Tabellenersten Meschede und dem fünften in der Gesamtwertung Bigge, einer Niederlage (gegen den Tabellenvorletzten Herdringen) und drei Siegen gegen Marsberg 2 und 3 sowie gegen Brilon geht eine erfolgreiche Saison zu Ende. Dietmar Müller konnte am ersten Brett 2,5 Punkte aus 4 Partien holen, Uli Schumacher in 4 Parteien (alle mit Schwarz) 4 Remise, Heinz Hätty hatte am Ende 3 aus 6, Bernhard Polotzek 2,5 aus 6, Manfred Schumann 4 aus 6. Jannik Benker spielte nur eine Partie, die er gewann und Josef Epping konnte in seinen zwei Partien leider keinen Punkt holen. Von den Ersatzspielern aus unserer 4. konnte Dennis Trutschel seine beiden Partien gewinnen und auch Alexander Sandmeyer gewann seine Partie. Wie oben schon erwähnt konnte Andreas Korte leider nicht punkten.
https://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.png00Ulrich Schumacherhttps://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.pngUlrich Schumacher2025-04-02 20:13:172025-04-02 20:13:17Die Dritte mit erfolgreichem Saisonabschluss
In der 6. Runde der Bezirksliga gelang unserer 3. Mannschaft eine kleine Sensation. Gegen die im Schnitt um mehr als 200 Punkte stärkere Mannschaft Meschede 2 gelang ein 3:3 mir 4 Remisen und eine, Sieg bei einer Niederlage. Es ging überraschend schnell und gut los als Uli Schumacher nach nur 13 Zügen remis bot und Trojan Leszek annehmen musste, weil er im anderen Fall berechtigt eine deutlich schlechtere Stellung befürchtete. Der Computer bewertete die Stellung mit -2. Noch während der Analyse der Partie im Nebenraum bekam Heinz Hätty am zweiten Brett ein Remisangebot von Martin Franzes. Weil im Vorfeld mannschaftsintern abgestimmt wurde, jede Möglichkeit auf Remis zu nutzen, nahm Heinz in vermeintlich leicht schlechterer Stellung an. Sandor Matzke folgte am Brett 5 gegen Peter Schnettler und kurz darauf remisierte auch Manfred Schumann am Brett 4 gegen Kai Stiefermann. Jetzt schien es aber auch genug, sowohl Josef Epping am Brett 6 hatte einen Bauern weniger gegen Karola Hörhold wie auch Bernhard Polotzek, der mit Patrick Hoffmann als einziger eine Gegner in gleichem DWZ-Bereich hatte. Josef konnte seine Stellung nicht verbessern, verlor einen weiteren Bauern und dann die Partie. Bernhard kämpfte verbissen gegen den materiellen Nachteil, brachte seinen Gegner in Zeitnot, der dadurch klare Gewinnchancen ausließ. Bernhard bot Remis, was abgelehnt wurde. Dann konnte er erst einen Bauern zurückgewinnen, dann die Qualität gewinnen. Und dann entschied die Uhr…Patrick Hoffmann zog im 38. Zug eine Sekunde zu spät verlor, in vermutlich leicht schlechterer Stellung auf Zeit. Das nie erwartete Mannschaftsunentschieden war geschafft.
Weiß zieht Sc3 und läuft damit in einen entscheidenden Angriff.
https://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.png00Ulrich Schumacherhttps://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.pngUlrich Schumacher2025-02-24 17:17:532025-02-24 17:17:53Kleine Sensation gegen Meschede
Wir wollen einmal einen kurzen Blick auf den Verlauf der Mannschaftskämpfe vom vergangenen Sonntag, den 19.01.2025 werfen.
Im beliebten Derby SV Ruhrspringer gegen SV Herdringen konnte sich unsere zweite Mannschaft gegen die Erste von Herdringen sehr knapp durchsetzen. Nach einer frühen Niederlage für uns startete der Kampf mit düsteren Omen. Die Mannschaft ließ sich aber nicht demotivieren und kämpfte sich Brett für Brett zurück. Im fast DWZ gleichen Duell am zweiten Brett holte Simon B. den Sieg auch Constanze und Thomas punkteten voll. Simon V, Walter und Uli S. steuerten jeweils einen halben Punkt zum Mannschaftssieg bei.
Nach der schock Nachricht der vergangenen Tage (dazu in der nahen Zukunft auf unserer Website mehr) kam es in der ersten zu schweren personellen Problemen. Wir als Verein haben Zusammenhalt gezeigt und die Zweite schickte zur Unterstützung zwei ihrer Top Bretter in die erste Mannschaft und das, obwohl sie selber spielten. Nach einem hart erarbeiteten Mannschaftskampf der Heim und Gastmannschaft trennte man sich am Ende mit 4-4. Das Ergebnis führt zu einem Ligaerhalt. Nun kann man um einen potenziellen Aufstieg in Vergleichskämpfe gegen den Süden spielen. Die Erste nimmt die Niederlage gegen Meschede und den Sieg gegen Halver-Schalksmühle in die Vergleichsrunde mit.
Auch die dritte spielte am Sonntag. Der Mannschaftskampf wurde hier um einen Tag von Samstag auf Sonntag verschoben. Da die erste die zweite unterstützte, half Mannschaftsführer Uli Schumacher in der zweiten aus, weswegen die dritte hinten auf die Vierte und die Jugend setzte. Am letzten Brett kam es zu einem Freilos zugunsten unserer Mannschaft. Mit einem 4-2 und nur einer Brettniederlage gewann die Dritte ihren Mannschaftskampf gegen den durchaus gefährlichen Verbandsklassen Absteiger Brilon.
Unsere Heimkämpfe wurden wie so oft von Sandor unterstützt. Insgesamt war es ein erfolgreiches Wochenende.
https://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.png00Marten Mischlackhttps://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.pngMarten Mischlack2025-01-21 11:58:062025-01-21 12:21:05Zweite siegt knapp, Erste hält die Liga und Dritte gewinnt in Brilon
In der vierten Runde der Bezirksliga musste unsere Dritte eine bittere, und auch etwas unglücklich Niederlage gegen Herdringen 2 hinnehmen. Dabei fing alles gut an.
Dennis Trutschel, vertretungsweise am Brett 6, konnte seinem Gegner früh erst einen Bauern und dann die Qualität nehmen. Als dieser dann auch noch einen a-Turm einstellte, gab er auf. Kurze Zeit später wurde es wieder unruhig. In leicht besserer Stellung stellte der Gegner von Janik Benker an Brett 5 einen Läufer ein und gab entnervt auf. Nach kaum 90 Minuten stand es 2:0 für uns…. Heinz Hätty hatte am zweiten Brett nach Abtausch der Leichtfiguren eine druckvolle Stellung, da er alle Schwerfiguren auf die halboffene f-Linie positionieren konnte. Uli Schumacher am ersten Brett hatte in einer französischen Abtauschvariante Mühe, seine Figuren zu koordiniere, schaffte es aber dann im Mittelspiel immer wieder, seinen Gegner vor Probleme zu stellen. Manfred Schumann an vier konnte aus dem weißen Eröffnungsvorteil kein Kapital schlagen und hatte genau wie Bernhard Polotzek an 3 eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett. Dann überzog Heinz seine Stellung, geriet nach Abtausch eines Turmes unter Druck, gewann zwar einige Bauern, übersah dann aber einen Turmverlust und musste wenige Züge später aufgeben. Auch Manfred musste sich geschlagen geben und der Vorsprung war egalisiert. Uli bekam ein Remisangebot in ( vom Computer bewertet ) leicht vorteilhafter Stellung, lehnte aber erst noch wegen der Mannschaftssituation ab. Zur gleichen Zeit reklamierte Bernhards Gegner Zeitüberschreitung, was nach kurzer Diskussion wohl berechtigt war. Also 3:2 für Herdringen. In dem ganzen Tumult hatte Uli den Mannschaftskampf als verloren gesehen und willigte deswegen ins Remis ein…was dann tatsächlich die Mannschaftsniederlage besiegelte. Äußerst ärgerlich und letztendlich auch etwas unglücklich denn sowohl Bernhards Partiestellung war nicht verloren und Uli hatte bei zwei Türmen, Dame und ungleichfarbigen Läufern den anscheinend “besseren“ Läufer, entsprechend groß war sein Ärger, als er seinen Irrtum bemerkte.
https://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.png00Ulrich Schumacherhttps://www.sv-ruhrspringer.de/wp-content/uploads/2019/10/logo.pngUlrich Schumacher2024-12-01 21:25:002024-12-02 17:09:43Bittere Niederlage für die Dritte
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