Zweiter Anlauf der Dritten gegen Marsberg

Nachdem es in der zweiten Runde gegen Marsberg 2 nur zu einem Mannschaftsunentschieden reichte, kam es in der dritten Runde der Bezirksliga zum Aufeinandertreffen mit Marsberg 3. Ohne Frank Steinhage und Manfred Schumann aber mit Ersatzmann Josef Epping traten wir auswärts in Marsberg an und waren bzgl. DWZ-Schnitt an drei Brettern favorisiert, an den anderen waren die Marsberger die numerisch besseren. Sollte es wieder zu einem Remis kommen?

BrettSC Marsberg 3DWZErgebnisSV Ruhrspringer 3DWZ
1Fobbe, Ottmar15310 – 1Kurbanov, Taifun1519
2Frohmiller, David15550 – 1Schumacher, Ulrich1654
3Stellhorn, Tim15360 – 1Trutschel, Dennis1393
4Künemund, Fabian14001 – 0Hätty, Heinz1540
5Strube, Julian12940 – 1Polotzek, Bernhard1543
6Renk, Cornelius16401 – 0Epping, Josef1280
SC Marsberg 3 (1493) 2-4 SV Ruhrspringer 3 (1488)

Nach der Eröffnungsphase sah es nicht gut aus. Heinz verlor die Qualität und einen Bauern, stand somit eher auf Verlust. Josef musste ebenfalls mit einem Bauern weniger ins Mittelspiel. Bei Bernhard, Taifun und Dennis war es eher ausgeglichen, Uli kam wie so oft in der Eröffnung gehörig unter Druck und es drohte ebenfalls mindestens ein Bauernverlust. Sein Gegner lies diesen Bauerngewinn allerdings zu Recht aus, weil es zu starkem Gegenspiel von Schwarz geführt hätte. Uli Konnte deswegen ausgleichen und es entwickelte sich ein taktischer Schlagabtausch. Bernhard bot Damentausch mit anschließender Remisabwicklung an, was sein Gegner aber ablehnte und lieber einen Bauern schlug. Taifun stand auf einmal mit einem Turm mehr auf Gewinn und O. Fobbe gab auf. 1:0 für die Ruhrspringer! Auch Dennis drückte zunehmend, gewann eine Leichtfigur und dann die Partie! 2:0! Uli Schumacher wollte einen Springer seines Gegners schlechter stellen, aber mit einer vermeintlich schönen Kombination vereitelte sein Gegner dies und gewann dabei einen Bauern.

Hier spielte Weiß 21. Sc6:, eine vermeintlich schöne Kombination, die allerdings die schon schlechtere Stellung von Weiß noch mehr verschlechtert. Er übersah dabei ein mögliches Schachgebot der Dame, wodurch auf der Turmtausch vermieden werden konnte…

Nach 24.- Tcd8 war der Springer nicht mehr zu retten… …und urplötzlich der Druck auf den anderen Springer so groß wurde, dass er nach wenigen weiteren Zügen und mit nur noch 4 Sekunden auf der Uhr aufgab. 3:0
Heinz und Josef kämpften derweil weiter gegen das materielle Übergewicht ihrer Gegner. Das Bauernschlagen führte zwar bei Bernhard auch zum Bauernverlust, allerdings geriet dabei die Dame seines Gegners ins Abseits, konnte nicht mehr in die Verteidigung eingreifen und Bernhard gewann die Oberhand und kurze Zeit später die Partie! 4:0! Heinz musste sich dann dem materiellen Übergewicht beugen und gab auf. Josef kämpfte verbissen, zuletzt mit 2 gegen 3 Bauern, hatte gegen die Routine des numerisch stärksten Spielers der Marsberger aber dann keine Chance und gab ebenfalls auf.
Ein erfolgreicher Ausflug nach Marsberg endete also 4:2 für uns und damit hatten wir nach zwei Remisen den ersten Mannschaftssieg der Saison erreicht!